2:2 gegen Dresden: Der VfL Bochum rettet beim Reis-Debüt einen Punkt

2:2 gegen Dresden: Der VfL Bochum rettet beim Reis-Debüt einen Punkt

September 15, 2019 0 Von Redaktion

Das wird ein langer Weg für Thomas Reis und den VfL Bochum. Aber immerhin zeigte das Team gegen Dynamo Dresden, dass die Moral intakt ist. Zum dritten Mal in der noch jungen Saison holte der VfL einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Am Ende sprang so ein 2:2 gegen Dynamo heraus.

Ärgerlich aus Sicht der Blau-Weißen: Wieder einmal brauchte das Team erheblichen Anlauf, ehe es in Fahrt kam. Und wieder einmal musste der VfL gegen einen Rückstand ankämpfen – das kostet auf Dauer Kraft.

Das Spiel im VfL-Forum

Vor immerhin knapp 17.000 Zuschauern hatte Thomas Reis nur zwei Änderungen vorgenommen. Für Blum und Osei-Tutu rückten Eisfeld und Pantovic ins Team. Neuzugang Wintzheimer blieb zunächst auf der Bank.

Der VfL startete durchaus druckvoll und mit dem Willen, hier endlich den Bock umzustoßen. Aber bis auf einen satten Schuss von Pantovic sprang zunächst nicht heraus. Kollektiv atmeten die VfL-Fans nach einer Viertelstunde auf, als der Schiri einen Treffer der Dresdner wegen einer Abseitsstellung zurücknahm. Diesmal wird wohl kein Bochumer über den VAR geschimpft haben …

Dynamo warf alles rein, agierte auch körperlich durchaus agressiv. Und erspielte sich nach einer halben Stunde auch Feldvorteile. Klare Chancen gab es aber nicht. Mit dem 0:0 ging es folgerichtig in die Pause.

Tore nach dem Wechsel

Aus Sicht der VfL-Fans ging dann alles sehr schnell schief. Kaum aus der Pause gekommen, traf Dynamo zur Führung. Alexander Jeremejeff traf nach 47 Minuten nach einer scharfen Hereingabe. Bochum reagierte aber wenig geschockt. Maier und Ganvoula bekamen kurz danach immerhin Chancen zum direkten Ausgleich. Aber das reichte (noch) nicht.

In die Drangphase der Gastgeber traf Dynamo nach 63 Minuten erneut. Diesmal war es Moussa Koné, der Torwart Riemann etwas zuvor kam und den Ball ins Tor drückte. Das war ein bitterer Rückschlag, zumal erneut der Videoschiedsrichter bemüht werden musste, der das Tor dann gab.

Reis brachte nun Danny Blum und der führte sich schnell gut ein. Ganvoulas Zuspiel verwertete der 28-Jährige satt zum 1:2. Das Tor gab Hoffnung und auch Spielfreude zurück. Jetzt war es nur noch der VfL, der hier auf das Tor spielte. Dresden ließ sich weit zurückfallen, versuchte den Vorsprung ins Ziel zu retten.

Es gelang aber nicht, weil nach 85 Minuten Anthony Losilla zur Stelle war und zum 2:2 einköpfte. Was für eine Erleichterung!

Und Bochum war nahe dran am 3:2, aber es reichte trotz fünfminütiger Nachspielzeit nicht mehr. Und natürlich bekam Dresden in Bochums Angriffsspiel auch noch Räume zum Kontern.

Über 90 Minuten war es so eine verdiente Punkteteilung – die derzeit dem VfL nur für die Moral etwas bedeutet. Mit drei Punkten rangiert der VfL derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Am kommenden Sonntag geht es dann zum SC Freiburg.